Gerard Manley Hopkins

INVERSNAID


This darksome burn, horseback brown,
His rollrock highroad roaring down,
In coop and in comb the fleece of his foam,
Flutes and low to the lake falls home.

A windpuff-bonnet of fáwn-fróth
Turns and twindles over the broth
Of a pool so pitchblack, féll-frówning,
It rounds and rounds Despair to drowning.

Degged with dew, dappled with dew
Are the groins of the breas that the brook treads through,
Wiry heathpacks, flitches of fern,
And the beadbonny ash that sits over the burn.

What would the world be, once bereft
Of wet and wildness? Let them be left,
O let them be left, wildness and wet;
Long live the weeds and the wilderness yet.
Dieser dunkle Sturzbach, rostbraun wie Roßrücken,
Seine Geröllrinne herunter rasend, Brücken in Stücken,
Furcht er in Klamm und in Kamm seines Schaumes Vlies,
Bis er tosend tief in den See hinunterschießt.

Eine Windstoß-Haube schaum-schlagender Flut
Dreht und driftet über dem trüben Sud
eines Pfuhls, so pechschwarz alles Licht zu versenken,
Raunt in seinem Rund Verzweiflung, sich zu ertränken.

Von Tau besprüht, von Tau besprengt
Ist der Hang des Hügels, den der Bach durchdrängt,
Krause Packen Heidekrauts, Farn-Gefieder,
Von der Tropfen-drallen Esche rinnt es beständig nieder.

Was wäre die Welt, einmal beraubt
Aller Wasser und Wildnis? Laßt sie so wie nie geschaut,
Wildnis und Wasser, o laßt sie los und ledig;
Der Wildnis Wuchern währe noch ewig.


Besucher: 31336 umsetzung © karsten richter